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Mantrailing

Tanja

Mantrailing setzt sich aus den Begriffen „Man“ (Mensch) und „Trail“ (verfolgen) zusammen. Gemeint ist die Suche nach einer bestimmten Person mithilfe des außergewöhnlichen Geruchssinns unserer Hunde.

Im Unterschied zu anderen Suchhunden können Mantrailer verschiedene menschliche Gerüche exakt voneinander unterscheiden. Auch wenn viele Ablenkungen vorhanden sind, orientiert sich der Hund ausschließlich am individuellen Geruchsprofil der gesuchten Person.

Besonders spannend: Mantrailer sind nicht nur im Freien einsetzbar. Anders als klassische Fährtenhunde können sie auch in Gebäuden, Innenstädten oder auf anderen bebauten Flächen erfolgreich arbeiten. Dabei sucht der Hund nicht nach Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit, sondern nach den Duftmolekülen der Zielperson. Mit Hilfe eines sogenannten Geruchsträgers – etwa ein Kleidungsstück – wird der Hund auf die richtige Spur gesetzt.

Für die Hunde ist diese Arbeit ein echtes Vergnügen. Sie lieben die Herausforderung und werden mit einer tollen Belohnung bestärkt, wenn sie die Person gefunden haben. Gleichzeitig bietet Mantrailing eine wunderbare Beschäftigung, die den Hund geistig fordert und glücklich macht – und auch der Hundeführer freut sich, seinen Vierbeiner zufrieden und ausgelastet zu erleben.

SVÖ Hartkirchen Trainer

Das macht mich aus

Tanja mit Mila

SVÖ Hartkirchen Trainer

Mein Weg zum Mantrailing

2012 zog meine erste eigene Hündin Luzy bei mir ein. Von Anfang an war klar, dass ich mit ihr beim SVÖ Hartkirchen trainieren werde – schließlich hatte schon meine Familie hier gute Erfahrungen gemacht. Der Platz ist groß, gepflegt und bietet eine herzliche Atmosphäre. Gemeinsam mit Luzy absolvierte ich die BGH 1–3 und entdeckte unsere gemeinsame Leidenschaft: das Mantrailing.

2016 bekam ich die Möglichkeit, eine Trainerausbildung zu beginnen. Zunächst begleitete ich erfahrene Trainer und sammelte wertvolle Praxis im Kursbetrieb. 2018 legte ich erfolgreich die Kursleiterprüfung 1+2 ab und übernahm anschließend die Leitung der BH–VT- sowie der Junghundegruppe.

Nach dem schmerzlichen Verlust von Luzy im Jahr 2022 kam meine Hündin Mila in mein Leben. Mit ihr wollte ich etwas besonders Sinnvolles tun und fand meinen Weg zu den Rettungshunden. Da die Trainingsplätze oft weit entfernt waren und regelmäßiges Training erforderlich ist, blieb ich dennoch unserem schönen Platz in Hartkirchen treu.

Weil ich nicht mehr jedes Wochenende Zeit hatte, Kurse zu leiten, gab ich die bisherigen Gruppen zurück und übernahm gemeinsam mit meiner lieben Kollegin Nina die Welpengruppe. Parallel bilde ich Mila im Mantrailing aus und trainiere selbst mit großer Freude weiter. So entstand schließlich der Wunsch – und die Entscheidung – eine eigene Mantrailgruppe in Hartkirchen zu gründen.

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